Forscher sehen eine „Krise der Verbundenheit“

Die Stimmung in Deutschland wird immer aggressiver, die Menschen ziehen sich ins Private zurück, das „Wir-Gefühl“ geht verloren, zeigt eine neue Studie. Es gibt aber auch Ideen, wie sich das wieder ändern ließe
Deutschland und sein „erschreckender Mangel“ an Zusammenhalt

Immer mehr Deutsche empfinden das gesellschaftliche Klima als aggressiv und feindselig – und ziehen Konsequenzen. So werden bestimmte Menschen aus dem sozialen Umfeld „aussortiert“. Vor allem junge Menschen tun sich schwer damit, andere Meinungen auszuhalten.
Krisenstrategien im Alltag

Der alltägliche Konsum steht angesichts der zahlreichen Krisen in einem Spannungsfeld zwischen Überleben und Schöner leben.
Die Menschen fühlten sich gekränkt

Alice Weidel eine „Eiskönigin“, Friedrich Merz ein „hohes Tier“ und Robert Habeck? Die „menschliche Wärmepumpe“. Stephan Grünewald über die Dynamik, die Olaf Scholz das Amt kostet.
Beim dritten Mal ist es bereits …

Brauchtum findet man überall, wo Menschen zusammenleben – Was Brauchtümer ausmacht, wie sie entstehen und wie man sie auch in Zukunft erhalten kann
«Le psy de la nation», Stephan Grünewald, décrypte les peurs des Allemands

Stephan Grünewald im Portrait der französischen Tageszeitung Le Figaro.
Große Sehnsucht nach Geschlossenheit

Kurz vor der Bundestagswahl zeigen sich die Deutschen enttäuscht, ratlos und besorgt – Kein Kandidat erfüllt das Wunschprofil des fürsorglichen Machers
Fürsorglicher Macher als Kanzler gesucht

Vor der Wahl herrscht bei vielen Wählern ein Gefühl der Ausweglosigkeit. Laut einer Studie profitiert davon die AfD: Sie punkte mit der „Verheißung der Sprengung“.
Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit, Wut

Bei Wählerinnen und Wählern dominieren laut der rheingold-Wahlstudie 2025 parteiübergreifend negative Gefühle. Selbst für die Zeit nach der Bundestagswahl erwarten die meisten Befragten demnach keine Besserung.
Wie geht’s uns denn so?

Nicht so gut, sagt eine neue Studie. Die Krisen sind in den Alltag geschwappt, immer mehr Deutsche fühlen sich als Heimatvertriebene.