
Es hat sich eine Art Corona-Biedermeier etabliert
Corona spaltet Deutschland, sagt der Psychologe Stephan Grünewald. Was passiert, wenn weitere Maßnahmen nötig werden? Ein Gespräch über Moral, Disziplin und die Seele.
Psychologe,
Gründer des
rheingold-Institutes
und Autor
Psychologe,
Gründer des
rheingold-Institutes
und Autor
Psychologe,
Gründer des rheingold-Institutes
und Autor
Während das Vertrauen in die Gesellschaft durch die Krisen unserer Zeit einen Tiefpunkt erreicht hat, bleiben die Menschen privat optimistisch. Sie haben verblüffende Strategien entwickelt, um mit den Veränderungen umzugehen und neue Zuversicht zu gewinnen. Lassen sich die persönlichen Strategien auf die Gesellschaft übertragen?
Stephan Grünewalds augenöffnende wie überraschende Analyse zeigt: Die Zeitenwende macht uns zu Krisenakrobaten – ein Drahtseilakt voller Risiken, aber auch mit großen Chancen.

Corona spaltet Deutschland, sagt der Psychologe Stephan Grünewald. Was passiert, wenn weitere Maßnahmen nötig werden? Ein Gespräch über Moral, Disziplin und die Seele.

Der Tagesspiegel, 4. August 2020
Wie viel Einschränkung ist nötig, wie viel Ausleben ist möglich? Stephan Grünewald über das Austesten eines neuen Alltags mit dem Virus, Leichtsinn in der Pandemie – und einen wahrscheinlich schwierigen Herbst.

Dlf, Zwischentöne, 26. Juli 2020
… über Corona und Colonia, Tiefeninterviews und Traumdeutung, Wilhelm Salber und Gustav Mahler, Hochzeiten und Fußball und wie man unter dem Küchentisch die Liebe zur Psychologie entdeckt.

Kölner Stadt-Anzeiger, 16. Juli 2020
Das Ausbalancieren von Einschränkungen und Ausleben führt zur Überschreitung von Grenzen insbesondere bei jungen Menschen – Was man dagegen tun kann und wie wir uns am besten an ein Leben mit dem Virus gewöhnen.

Focus, 15. Juli 2020
Kein Abstand und keine Maske – aber dafür Bier und Sangria in rauen Mengen: Nicht nur am Ballermann auf Mallorca feiern Deutsche gerade so, als ob die Corona-Krise schon überstanden wäre. Warum viele Menschen gerade im Urlaub die Virus-Angst verlieren und ob Deutschland psychisch überhaupt im Stande wäre, einen zweiten Lockdown mitzumachen.

WDR 5 Tagesgespräch, 13. Juli 2020
Die ersten zwei Wochen Sommerferien in NRW sind um. Während die einen in diesem Jahr zuhause bleiben, feiern andere scheinbar unbekümmert Partys auf Mallorca. Wie erleben Sie diesen Sommer?

WDR 2, 19. Juni 2020
Die einen buchen ihre Flugreise für den Spätsommer, andere schauen sehr besorgt auf die vielen Corona-Neuinfektionen im Westen – „seltsame Zwischenwelt”, fasst Stephan Grünewald den derzeitigen Zustand zusammen. „Der Alltag hat nicht die Intensität und Unmittelbarkeit, die er früher einmal hatte.“ In einer Studie hat er den Umgang der Deutschen mit dem Lockdown untersucht und eine deutliche Spaltung der Gesellschaft festgestellt.

hart aber fair, Das Erste, 15. Juni 2020
Bars und Restaurants füllen sich, Schulen und Kitas üben den Normalbetrieb und die ersten Deutschen liegen am Strand von Mallorca: Gibt uns der Sommer coronafrei? Was geht alles, was noch nicht? Und kommt statt der zweiten Viruswelle jetzt die erste Reisewelle?

Der Spiegel, 11. Juni 2020
Politisierung in Corona-Zeiten: Wieso hatten die Proteste gegen rassistische Polizeigewalt in Deutschland so viele Teilnehmer? Der Psychologe Stephan Grünewald sieht einen Zusammenhang mit den Erfahrungen der Coronakrise.

MOMA, Das Erste am Morgen, 9. Juni 2020
Stephan Grünewald und sein Team vom rheingold-Institut Köln haben psychologische Tiefeninterviews geführt, um herauszufinden, wie die Menschen auf die Corona-Krise reagieren. Die Polarisierungsphase spreitzte die Lebensumstände erheblich.

Kölner Stadt-Anzeiger, 5. Juni 2020
Die Corona-Krise hat zu Enttäuschungen und Entmündigungen geführt – Viele verwandeln diese Erfahrung in Wut

Der Tagesspiegel, 31. Mai 2020
Der Psychologe Stephan Grünewald untersucht, wie die Deutschen in der Corona-Krise ticken. Er sagt: Es gibt acht verschiedene Typen.

Zeit Online, 15. Mai 2020
Das Virus scheint unter Kontrolle, der Protest gegen die Corona-Maßnahmen wird lauter. Warum? Im Zeit-Podcast „Das Politikteil“ entwirft Psychologe Stephan Grünewald ein Psychogramm der Krise.

Deutschlandfunk, 2. Mai 2020
Die Lebenswirklichkeit in der Coronakrise spalte sich sehr stark auf, sagte der Psychologe Stephan Grünewald. Es gebe Menschen, die den Alltag als „Vorhölle erleben“ und andere, die die Entschleunigung genießen könnten, sagte er im Dlf. Die Politik befinde sich in einer schwierigen Situation.

ZDF, 12. September 2017
Markus Lanz vom 12. September 2017: Zu Gast sind Förster und Autor Peter Wohlleben, Psychologe Stephan Grünewald, Kabarettist Sebastian Pufpaff und Rentnerin Christel Paweski.

NDR, After Corona Club, 30. April 2020
Stephan Grünewald ist zu Gast im After Corona Club, in dem Anja Reschke mit Fachleuten aus Psychologie, Wirtschaft, Soziologie, Politik, Medizin und weiteren Wissenschaften spricht. Der Debattierklub über unsere Zukunft.

Kölner Stadt-Anzeiger, 28. April 2020
Angesichts der wachsenden Polarisierung braucht es eine politische Zieldefinition für den weiteren Umgang mit der Corona-Krise.

stern, 23. April 2020
Auf einmal liegt unser altes Leben in tausend Teilen vor uns. Stephan Grünewald, einer der bekanntesten Psychologen des Landes, sieht beim Zusammenfügen große Risiken – aber auch den Zauber des Neuanfangs.

Handelsblatt, 23. April 2020
Corona als Gleichmacher, das ist vorbei, findet der Chef des Rheingold-Instituts Stephan Grünewald. Nun rivalisieren Bundesländer, Branchen und Bürger wieder.

Spiegel Gesundheit, 15. April 2020
Stephan Grünewald ist so etwas wie der Psychologe der Nation. Er untersucht seit vielen Jahren, wie die Deutschen ticken. Im Interview mit Nils Minkmar sprach er über die Auswirkungen der aktuellen Krise.

Deutschlandfunk, Tag für Tag, 9. April 2020
In der Coronakrise leisten alle den gleichen Verzicht, sagte Psychologe Stephan Grünewald im Dlf. Das führe einerseits zu großer Solidarität, andererseits zur Sehnsucht, aus diesem Gleichheitsprinzip wieder auszuscheren. Bei Maßnahmenlockerungen müsse man aufpassen, dass keine Rivalitäten erwachsen.